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Kabinenkühlung

Um die Temperatur in verschiedenen Bereichen der Fahrgastkabine zu bestimmen, wird der Workflow zum Einrichten des KULI-Systems beschrieben.
Während einer instationären Simulation wird der Einfluss von HVAC-Systemen bei einer Kühlungssimulation im Sommer oder einer Heizungssimulation im Winter getestet.

Ziel

Bestimmung des Einflusses von Komponenten auf Temperaturen im Kopf- und Fußbereich bei Fahrer und Fahrgästen (1. und 2. Reihe), basierend auf AC-Leistung und verschiedenen Luftstromsituationen im Fahrgastraum (Frischluft, Umluft, Entfrostung oder im ausgeschalteten Zustand).

Workflow einer typischen Kühlungssimulation
1. Motorkühlkreislauf aufbauen
2. Modell mit einem AC-Kreislauf erweitern
3. Angepassten Fahrgastraum hinzufügen
4. Temperaturverteilung innerhalb des Fahrgastraums anzeigen 

Vorteil

Der Einfluss von HVAC kann als eine Mischung von Aufheizen (durch PTC, Heizvorrichtung oder Wärmepumpe) und Abkühlen simuliert werden. Verschiedene neue Kältemittel (z. B. 1234yf, CO2) können verwendet und der Einfluss von Öl im Kältemittelkreislauf berücksichtigt werden. Das gesamte Kühlsystem des Fahrzeugs (Kühlmittel- und AC-Kreisläufe) zusammen mit dem Fahrgastraum verwendet eine Benutzeroberfläche. Die Simulationsgenauigkeit kann erhöht werden, indem zusätzliche CFD-Ergebnisse für verschiedene Austrittsstellen der HVAC-Box herangezogen werden. Verschiedene Eintrittsstellen in den Fahrgastraum (wie Entfrosten, Düsen für den Fahrer oder die Fahrgäste in der 2. Reihe) können berücksichtigt werden. Einflüsse eines Batterie-Wärmemanagements auf den Fahrgastkomfort können untersucht werden.

Das Optimierungspotenzial von verwendeten Komponenten lässt sich anhand von Tabellen, 2D-Grafiken und Diagrammen zum Temperaturverhalten im Inneren des Fahrgastraums veranschaulichen. Der jeweils notwendige Parameter kann automatisch eingestellt werden. 

Verwendete KULI-Module

Beispiele

siehe Onlinebibliothek (Suchbegriff "advanced cabin" oder "cool down")